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Freitag, 30. September 2016

Otago Peninsula

Ich habe einen ereignisreichen und langen Tag hinter mir. Die Tour auf der Otago Peninsula führte zum Larnach Castle, der Royal Albatross Kolonie, aufs Wasser um die Albatrosse auch im Flug zu sehen und als Abschluss noch zu den Yellow Eyed Pinguinen, deren Namen auf die gelben Augen und den gelben Strich rund um die Augen zurückzuführen ist. Sehr selten, sehr scheu und ihr Bestand ist hier stark abnehmend. Es war ein grossartiger Tag und ich total groggy und müde. Deshalb halte ich diesen Post kurz.

Mit dem ausgefüllten Tag geht gleichzeitig mein erster Reisemonat zu Ende. Bisher läuft alles grossartig und problemlos. Die Zeit, die ich in die Vorbereitung investiert habe, lohnt sich jetzt tausendfach. Ich kann meine Zeit entspannt angehen und die Aktivitäten, die ich unbedingt machen wollte, vollumfänglich geniessen. Ich betrachte diesen ersten Monat als gutes Omen für das weitere Gelingen meiner Reise. Im dem Sinne, bis bald im Oktober.

Donnerstag, 29. September 2016

Dunedin

Dunedin ist eine hübsche Stadt und hier herrscht ein bisschen mehr Leben, als in anderen Teilen Neuseelands. Das liegt wohl an der grossen Studenten-Community. Ich habe mich hier gemütlich eingerichtet und geniesse ein paar Tage Auszeit vom Autofahren. Heute habe ich die Taieri Gorge Railway genommen - gemäss Broschüre ein World Class Train Trip. Es war tatsächlich sehr schön, die Natur hat sich in der wärmenden Frühlingssonne präsentiert. Obwohl man als Schweizer mit spektakulären Landschaften natürlich verwöhnt ist und es deshalb zwar ein sehr angenehmer, entspannender und schöner Ausflug war, aber nicht gerade atemberaubend. Da ich mir eine Erkältung eingefangen habe - kein Wunder bei den Temperaturen - war es sehr erholsam mich von der Sonne wärmen zu lassen, im bequemen Sitz zurückzulehnen und den Nachmittag zu geniessen. Jetzt habe ich mir Sushi und eine heisse japanische Suppe einverleibt, das sollte die Käfer dann vertreiben.

Morgen besuche ich die Otago Peninsula. Auch da habe ich eine Tour gebucht, ich brauche mich also nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort einzufinden und den Tag zu geniessen. Ich hoffe, der Hauch Frühling von heute wird sich morgen fortsetzen. 

Dienstag, 27. September 2016

Rendezvous mit den Pinguinen

Ein kleiner Hauch Frühling hat sich gezeigt auf dem Weg von Lake Tekapo bis Oamaru. Zwar hat es nicht gereicht um den Mount Cook ganz freizulegen, den unteren Teil hat er jedoch präsentiert. Das Sashimi aus dem lokalen Alpensee, das sie gleich beim besten Aussichtspunkt verkaufen, hat jedoch über die verpasste Aussicht mehr als hinweggeholfen. Es war ein köstliches Mittagsmahl.

Weniger scheu haben sich dann die blauen Pinguine in der Kolonie von Oamaru gezeigt. Da kann man sich einen Sitzplatz kaufen und den kleinen Tierchen bei der Rückkehr in die Nester zusehen. Die blauen Pinguine sind die kleinsten, ca. 30 cm gross und etwa ein Kilo schwer. Aber es ist alles dran was einen Pinguin ausmacht. Und nach Sonnenuntergang kommen sie nach und nach in Gruppen von ihrer Futtersuche im Meer an Land zurück, erklimmen die Klippen und verziehen sich in ihre Nester. Warm eingepackt und mit dem Feldstecher ausgerüstet, habe ich während fast zwei Stunden draussen gesessen und dieses nächtliche Prozedere genossen. Bei der Heimfahrt durch die ausgestorbene Stadt (hier schliessen die Geschäfte bereits um 17.00 und danach ist alles menschenleer) habe ich mir gedacht, dass man sich hier statt unter die Menschen besser unter die Pinguine mischt, wenn man abends noch etwas Action haben will... Fotos und Videos sind übrigens strengstens untersagt, wenn ihr also ein Bild sehen wollt, einfach im Internet nachforschen.

Jetzt geh es dann gleich weiter nach Dunedin, wo ich die nächsten drei Nächte verbringe und somit ein bisschen Ruhepause einlege. Davon mehr.

Montag, 26. September 2016

Lake Tekapo

Ich habe es geschafft zum Lake Tekapo zu kommen und irgendwie in China zu landen. Sie schwärmen aus unsere Freunde aus dem Reich der Mitte.


Ich bin den Menschenmassen mit einer Wanderung auf den Mount John (einfach auf Google eingeben und die Wanderung ist von jemandem als youtube Video eingestellt) entkommen und als gute Schweizerin natürlich auf alle Evevtualitäten vorbereitet mit Schirm, warmen Kleidern, Energieriegel und heissem Tee. Jetzt bin ich getränkt und gefüttert, die Heizdecke im Hotel ist bereits im Dienst und bereitet alles vor, dass ich nur noch ins warme schlüpfen muss. Habe ich bereits erwähnt, dass das Leben perfekt ist?

Hier noch die Wanderimpression inklusive Stilleben :-)


Sonntag, 25. September 2016

Ozeanien - 4. Woche

Gaby hits the road. Bereits bin ich in Timaru angekommen und diese Woche steht die Fahrt via Lake Tekapo, Dunedin und Invercargill nach Manapouri auf dem Programm. Hier sei noch nicht zuviel verraten von all den Sehenswürdigkeiten, die ich ansteuern will. Sonst gibt es für mich diese Woche ja nichts mehr zu berichten.

Stay tuned.

Fazit Christchurch

Den Temperatursturz gilt es zwar zu verwinden aber alles in allem ist mir ein grossartiger Einstieg in Christchurch vergönnt gewesen. Die Bewegung kam nicht zu kurz, vom Mt. Cavendish bin ich über den Bridle Path wieder in die Talstation gewarndert. Dieser Pfad hat in den frühen Jahren der Besiedlung die Orte Christchurch und Lyteltton miteinander verbunden, heute gibt es einen bequemen Tunnel. Ein bisschen mulmig war mir jedoch schon zumute, wenn man bedenkt, dass so heftige Erdbeben gewütet haben und da doch der eine oder andere Felsbrocken runterkommen würde, wenn dies wieder passiert. Die Erde blieb jedoch bei meinem Besuch ruhig - was sie ja auch in den letzten fast sechs Jahren bereits wieder getan hat.

Christchurch ist klein und überschaubar und zu Fuss ebenfalls bestens zu erkunden. Viele der Sehenswürdigkeiten von früher liegen jedoch seit den Erdbeben darnieder, dafür sind andere entstanden Auch die Erbeben haben Eingang in die lokale Kultur gefunden und Quake City ist ein Museum, das sich den Ereignissen widmet. Dabei werden die unterschiedlichsten Aspekte berücksichtigt - die Tragischen wie auch die Kreativen. Sogar die Toiletten sind spielerisch in das Ganze einbezogen. Wegen der zusammengebrochenen Infrastruktur konnten die WC's in den Häusern nicht mehr benutzt werden und die Menschen mussten anfangen, ihre Hinterhöfe entsprechend umzufunktionieren. Ein bisschen wie beim Campen in der freien Natur. Ein Aufruf, die verschiedensten Formen zu Dokumentieren, hat zu zahlreichen Zusendungen von Fotos geführt. Und die zieren jetzt die Toilettentüren von Quake City:


Es geht immer weiter, das Leben. Und es findet sich ein Weg. Auch wenn es noch andauert wie hier und das Gesicht der Stadt verändern und die Menschen prägen wird. 

Samstag, 24. September 2016

Christchurch-Selfie

Heute war ich in der Stadt unterwegs und es war tierisch kalt dabei ist dieses Selfie entstanden:


Die Frühlingsboten wären eigentlich zahlreich da, jetzt fehlt nur noch die wärmende Sonne. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.


Morgen verlasse ich Christchurch bereits und mache mich auf zu meiner Reise durch den Süden und hoffe, dass mich der Frühling auf der Fahrt irgendwann überholen wird.