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Sonntag, 27. Mai 2012

Noch mal gut gegangen

So kann es laufen in einer Gesellschaft, die zwar in der Welt der Kreditkarten angekommen ist, die alte Gewohnheit von Cashzahlung aber noch nicht hinter sich gelassen hat:

Ein Mann ging auf die Bank, hob eine Million NewTaiwanDollar in bar ab (etwas über 30'000 CHF) um seine Kreditkartenrechnung zu begleichen. Mit seinem Geld in einem Plastiksack stieg er in ein Taxi und war beim Aussteigen so in ein Gespräch auf seinem Handy vertieft, dass er sein wertvolles Säckli Geld liegen liess.
Als er sein Versäumnis bemerkte, meldete er sich sofort bei der Polizei, die den Fahrer ausfindig machte. Der konnte den Plastiksack aber nicht finden und es wurde angenommen, dass sich ein anderer Fahrgast über den Fund gefreut und ihn deshalb mitgenommen hat.
Nach ein paar Tagen war Taxiwaschen angesagt und unter dem Sitz kam die Million dann doch noch zum Vorschein und wurde dem Pechvogel zurückgegeben. Einen Finderlohn hat der Fahrer abgelehnt. Der Kreditkartenschuldner hat sich dermassen gefreut, dass er vom Geld gleich 200'000 NTD für einen guten Zweck gespendet hat.

So geht das. Warum er seine Kreditkartenrechnung nicht einfach mit einem Banktransfer beglichen hat, wie dies hier durchaus möglich ist, bleibt unbeantwortet. Sache gits...

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