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Sonntag, 17. Juli 2011

Yangmingshan - mein erster Ausflug

Eine Arbeitskollegin hat mich mitgenommen auf meinen ersten Ausflug in den Yangmingshan, den Nationalpark gleich im Norden von Taipei. Eigentlich war das Ziel, der Park des Sieben Sterne Berges (also nicht mal der Gipfel), nicht weit weg. Aber die steilen Treppen und die Hitze haben mir doch alles abverlangt. Es ist gar nicht so einfach, bei diesen klimatischen Verhältnissen körperliche Leistungen zu erbringen. Die Taiwaner sind sich das besser gewöhnt und gleich scharenweise an mir vorbeigezogen. Aber ich habe es dann doch noch geschafft:


Da oben wäre der Gipfel...

...im Gänsemarsch wird er erklommen


Da unten wäre die Aussicht





Im Stonehouse Restaurant haben wir uns gestärkt

Das Beizli ist liebevoll eingerichtet



Auf Erkundungstour - Lugang

Lugang, ist die zweitälteste Stadt in Taiwan und hat noch sehr viel von seinem ursprünglichen Aussehen behalten. Der Hafen, der in den Anfängen zum Erblühen der Stadt beitrug, hat seine Bedeutung eingebüsst.

Heute ist Lugang deshalb wegen seiner zahlreichen Sehenswürdigkeiten und dem traditionellen Handwerk ein Anziehungspunkt für Touristen.

Deshalb habe ich mich auf den Weg gemacht. Zum ersten Mal habe ich das gutausgebaute Busfernverkehrsnetz ausprobiert und bin an einem wunderbaren Samstagmorgen Richtung Süden losgebraust.

Lugang Folk Arts Museum

Ein untypisches Gebäude, im inneren jedoch finden sich zahlreiche taiwanesische Artefakte. Leider: fotografieren verboten.




Schrein in der Residenz der Ting Familie

Auch die Opfergaben gehen mit der Zeit...


Longshantempel - einer der ältesten Taiwans





Spinnennetz-Decke der Pagode

Mo Lu Lane


Die breast-touching, Brust Berührgasse - auch Gentlemans Lane genannt, weil der echte Herr wartet, bis die Dame passiert hat. Heute nur noch ein Punkt auf der Touristenkarte, wenn man rechts und links die zerfallenden Häuser ansieht, ist die Zeit als dies als Wohnstrasse diente, längst vorbei.

Nine Turns Lane, die Strasse der neun Kurven. Diese sollen den eisigen Wind abhalten, der hier das Leben ungemütlich machen kann.



Sogar eine Parade wurde für mich abgehalten

An der Old Market Street liegt ein hübsches Haus neben dem anderen





Flipperkasten à la Taiwan

Donnerstag, 7. Juli 2011

Guandu Tempel

An einem wunderbaren heissen Tag habe ich mich auf die Socken gemacht zum Guandu Tempel, der etwas ausserhalb des Zentrums von Taipei am Ufer des Danshui Rivers liegt.





Die Räucherstäbchen sorgen für die Rauchschwaden...


Aus Stein gehauene Bilder zieren die Treppengeländer der an den Hügel gebauten Tempelanlage

Blick auf den Danshui River








Auch der kasteiende ...


...Fussmassage-Pfad darf nicht fehlen



Über den Tempeldächern

Wandkunst im unterirdischen Verbindungsgang

Und wohin jetzt, Analphabet?

Sonntag, 3. Juli 2011

Chinesisch zum selber probieren - 6

Wenn es mal wieder Zeit ist eine Diät einzuhalten, dann macht man auf Chinesisch

jian fei

jian heisst schneiden mit einer Schere

fei heisst fett

man schneidet also sozusagen was fett ist von seinem Körper weg. Bildlich lässt sich diese Sprache viel leichter lernen. Viel Spass bei Euren Fantasiegebilden zu diesem Begriff....

Freitag, 1. Juli 2011

Formosa Vintage Museum Cafe

Ich bin eine eifrige Leserin der Taipei Times. Dies nicht nur um zu Wissen was die Geister empfehlen und es nun gerade ein guter Tag ist um auf eine Reise zu gehen, die Wohnung zu putzen oder Freunde zu treffen, sondern auch weil sie immer wieder besondere Tipps auf Lager hat. Seien dies nun Restaurants, Ausstellungen, Kunsthandwerksgeschäfte etc.

Eine Empfehlung war das Formosa Vintage Museum Cafe. Ein Zahnarzt ade widmet sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen Wohnung seiner Eltern der Sammlung von Kunstgegenständen aus Taiwan aller Art. Da stehen Statuen neben alten Bildern die Werbung für Tee zeigen, Bücher, Möbel, Krimskrams. Mehr als 10'000 Stücke sind in seinem Besitz. Es herrscht etwas ein Durcheinander hat aber durchaus den Charme eines Wohnzimmers. Gerne wird Auskunft gegeben und alles erklärt. Ich habe mit einem halben Ohr bei anderen Gästen mitgehört. Ich muss jedoch noch weiter an meinem Chinesisch feilen, um mehr mitzubekommen als nur Bruchstücke. Deshalb brav büffeln und dann nochmals einen Besuch abstatten. In der Zwischenzeit kann ich ja auf einen Cappuccino vorbeischauen, der war nämlich wirklich köstlich.



Prospekt vom Cafe