Seiten

Montag, 10. April 2017

Mendoza - es hat doch noch geklappt

Eigentlich hätte ich am Donnerstag nach Mendoza fliegen sollen. Aber an dem Tag wurde Argentinien von einem Generalstreik lahmgelegt und mein Flug abgesagt. Deshalb habe ich den zusätzlichen Tag in Santiago für eine ausgiebige Weintour genutzt. Ausgiebig sowohl von der Anzahl degustierter Weine wie auch der zurückgelegten Kilometer zu den Weingütern. Es war ein abwechslungsreicher aber auch anstrengender und langer Tag.

Am Freitag habe ich dann den Bus nach Mendoza genommen - Plan B. Die Fahrt über die Anden ist spektakulär und gehört auf alle Fälle gemacht. Eigentlich wollte ich das ja auf der Rückfahrt erledigen und eben wegen der Zeitersparnis einen Weg mit dem Flugzeug machen. Jetzt eben beide Wege mit dem Bus. Ich hoffe aber, dass auf der Rückfahrt morgen der 3.5 stündige Aufenthalt an der Grenze von der Hinfahrt massiv unterboten wird... Keine Ahnung was genau das Problem war. Es scheint ein paar Passagiere hatten zuviel Ware dabei und konnten die Gebühren nicht bezahlen. Nach einer Weile haben die lateinamerikanischen Mitpassagiere ihre südländische Gelassenheit eingebüsst und lautstark gefordert, dass die säumigen Personen an der Grenze zurückgelassen würden. Darauf wollte sich der Chauffeur aber nicht einlassen. Nach einer etwas chaotischen Aktion wo nochmals alle Gepäckstücke ausgeladen und von jedem einzelnen Reisenden sein Gepäck identifiziert werden musste, ging es dann doch weiter. Gott weiss warum. Aber egal, Hauptsache ich kam noch nach Mendoza.

Hier habe ich jetzt ein ruhiges Wochenende genossen. Es ist eine hübsche Stadt und lässt sich gut flanieren. Aber ganz ehrlich, so spektakulär fand ich es nicht und heute habe ich die wohl langweilste Stadtrundfahrt unternommen. Drei Stunden dauerte die Fahrt mit dem Hop on Hop off. Und das nicht, weil Mendoza so viel sehenswertes zu bieten hätte. Es ist wohl eher den holprigen Strassen, den vielen Ampeln und dem Sponsoring einer Einkaufsmall zu verdanken. Die liegt kilometerweit draussen - also hin und zurück - ohne, dass auf der Strecke wirklich viel passiert...

Anyway, ich war da und das ist gut. Jetzt hoffe ich einfach, ich komme auch gut wieder weg :-)

Die Unterkunft war jedoch toll und die Restauranttips, welche sie mir gegeben haben, ausgezeichnet. Und eine Zimmernummer hatte ich auch nicht, sondern mein ganz persönliches Reich:


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen